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Werner Bischof. Standpunkt. Hommage zum 100.

Werner Bischof (1916-1954) machte sich mit faszinierenden Kompositionen aus Licht und Schatten schon früh als Studio- und Werbefotograf einen Namen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dokumentierte er als Fotojournalist das verwüstete Europa, die Flüchtlingsströme und die Vertriebenen. Seine Bilder schildern das Leid und die Zerstörungswut des Krieges. Sein Motto: „Es kommt nicht darauf an, aus der Fotografie wie im alten Sinne eine Kunst zu machen, sondern auf die tiefe soziale Verantwortung des Fotografen, der mit den gegebenen elementaren fotografischen Mitteln eine Arbeit leistet, die mit anderen Mitteln nicht zu leisten wäre.“ In diesem Sinne schuf Bischof Bilder, die zwar bittere Armut und tiefes Leid zeigen, doch auch Dokumente einer inneren Kraft und Willensstärke der abgebildeten Menschen sind. Die Oberflächlichkeit und Sensationslust des Redaktionsgeschäftes stießen ihn ab, dennoch wurde er meist in Krisengebiete geschickt. Ästhetisches Gefühl, elementare Formkraft und humanes Engagement verbanden sich bei ihm zu einer inneren Einheit. Werner Bischof setzte in den wenigen Jahren seiner Tätigkeit neue Maßstäbe für Qualität und Ethik in der Fotografie: „Es trieb mich hinaus, das wahre Gesicht der Welt kennen zu lernen. Unser gutes, gesättigtes Leben nahm vielen den Blick für die ungeheure Not außerhalb unserer Grenzen.“

Katalog

zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches, bebildertes Buch bei Aperture (Engl.) sowie beim Verlag Scheidegger & Spiess (Deutsch).

 

 

 

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